FOP e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Presse Benefizkonzert

Benefizkonzert

Drucken PDF

15. Mai 2004

Benefizkonzert

"Zeitungshaferl für einen guten Zweck"
Moosbuger Zeitung vom 07.05.2004

"Ein Leben von heute auf morgen"
FS Zeitung vom 10.05.2004

"Hilfe für Stefan und seine Freunde"

Freisinger Wochenblatt vom 12.05.2004

"Hochkarätiges Benefizkonzert für unheilbar erkrankte Kinder"

aktuell vom 12.05.2004

"Musiker engagieren sich für guten Zweck"
Moosburger Zeitung vom 12.05.2004

"Musik kann Medizin für alle Menschen sein"
Moosburger Zeitung vom 17.05.2004

"Danke allen Spendern - Benefizkonzert für FOP-Kranke erbringt 4000 Euro"

Moosburger Zeitung vom 29.05.2004

"Musikalische Weltreise - Benefizkonzert für FOP e.V."

Benefizkonzert in der Mehrzweckhalle für FOP-erkrankte Kinder — Erlös rund 3500 Euro

Moosburg. Zu einem eindrucksvollen Solidaritätsbeweis und einem außergewöhnlichen Musikerlebnis wurde das Benefizkonzert, das am Samstagabend in der Mehrzweckhalle zu Gunsten unheilbar erkrankter Kinder gegeben wurde. Rund 300 Besucher waren begeistert von den mitreißenden Auftritten des Heinrich- Schütz-Ensembles Freising, der Sambagruppe „Stick Control“ und von Stefan Pellmaiers „Saiten Sprung“. Das Publikum würdigte den selbstlosen Einsatz der Sänger und Musiker nicht nur mit viel Beifall, sondern auch mit klingender Münze und rasselnden Scheinen, die dem Förderverein FOP e.V. an diesem rundum gelungenen Abend insgesamt knapp 3500 Euro bescherten.
„Ich bin überwältigt und zutiefst dankbar, denn ich hätte nicht geglaubt, dass der Zuspruch so groß sein würde.“ Gertraud Weinzierl, die zusammen mit ihrem Ehemann Martin das Benefizkonzert organisiert hat, war sichtlich gerührt angesichts der vielen Besucher und der stattlichen Spenden, die nach dem gut zweistündigen Konzert zusammen mit dem Erlös aus der Pausenbewirtung und der Zeitungshaferl-Spende der Moosburger Zeitung eingegangen sind. Der Dank der Familie Weinzierl und der FOP-Vorsitzenden Petra Sommer, die sich mit ihrem Sohn Matthias ebenfalls im Publikum befand, galt den Mitwirkenden ebenso wie den zahlreichen Sponsoren und den Zuhörern, darunter Bürgermeisterin Anita Meinelt und ihr Vize Ludwig Kieninger, Gammelsdorfs Bürgermeister Paul Bauer, Feuerwehrkommandant Max Braun, die Ordensschwestern des Kastuluskindergartens sowie VdK-Ortsvorsitzende Monika de Goei, die mit ihren Vorstandskollegen maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung des Konzerts beteiligt war.
Die Spenden kommen ausschließlich dem gemeinnützig anerkannten Förderverein für Fibrodysplasia Ossificans Progressiva-Erkrankte zu gute, der die Erforschung dieser bis lang unheilbaren Krankheit unterstützt und FOP-Betroffenen trotz ihrer schweren körperlichen Behinderungen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen will.
Welche Leiden und Beeinträchtigungen die heimtückische und äußerst seltene Krankheit mit dem komplizierten lateinischen Namen hervorruft, erfuhren die Konzertbesucher in einem kurzen Videofilm, in dem auch das Schicksal von Gertraud und Martin Weinzierls ältestem Sohn Stefan (16) geschildert wurde:
Durch eine genetisch bedingte fortschreitende Verknöcherung des Bind- und Stützgewebes bildet sich gleichsam ein zweites Skelett, das für die Betroffenen zum Korsett wird und ihren Körper nach und nach steif werden lässt. Bislang gibt es weder eine Heilungsmethode, die diese verhängnisvolle Knochenbildung rückgängig machen kann, noch eine sichere Therapie, die das Fortschreiten der Krankheit verhindert.
Dass Musik manchmal die beste Medizin ist und allen Menschen gleichermaßen Freude schenken und glückliche Momente bereiten kann, war am Samstag nicht zu überhören. Und es war das Verdienst aller Mitwirkenden, deren Spaß am Singen und Musizieren und deren sympathische Ausstrahlung sich wie von selbst auf das Publikum übertrugen.
Ob es die Sängerinnen und Sänger des Heinrich-Schütz-Ensembles waren, die unter Zoltán Ambrus pfiffig arrangierte Evergreens und bekannte Film- und Musicalmelodien intonierten, oder die Carnerloher-Gymnasiasten der Sambagruppe „Stick Control“, die mit ihrem temperamentvollen Trommelwirbel einen Hauch von brasilianischem Karneval in die Mehrzweckhalle zauberten, oder Multitalent Stefan Pellmaier und seine Formation „Saitensprung“, die musikalisch „überall dahoam“ ist:
Ihnen allen gebührt Dank für einen unbeschwerten und unterhaltsamen Abend, der in einem großen Finale gipfelte, das zuversichtlich stimmt und mit dem Beifall des Publikums noch lange als nachahmenswertes Beispiel für gelebte Mitmenschlichkeit nachklingen wird.

Moosburg 17. Mai 2004